BERLIN/MÜLHEIM AN DER RUHR/MONTREAL (dpa) – Eine Turbi­ne ist zum Symbol für den deutsch-russi­schen Gas-Streit gewor­den. Auf dem Weg von Kanada nach Russland hängt sie derzeit in Mülheim an der Ruhr fest. Nun kommt der Kanzler vorbei.

Bundes­kanz­ler Olaf Scholz hat Russland indirekt vorge­wor­fen, Vorwän­de für die ausblei­ben­den Gaslie­fe­run­gen zu nutzen. Die Turbi­ne für die Pipeline Nord Stream 1 sei jeder­zeit einsetz­bar und könne gelie­fert werden, sagte der SPD-Politi­ker bei einem Besuch des Energie­tech­nik-Konzerns Siemens Energy in Mülheim an der Ruhr. Dort ist die Maschi­ne auf dem Weg von Kanada nach Russland zwischengelagert.

«Die Turbi­ne ist da, sie kann gelie­fert werden, es muss nur Jemand sagen, ich möcht sie haben, dann ist sie ganz schnell da», beton­te Scholz. Dem Gastrans­port durch Nord Stream 1