BERLIN (dpa) — Die Gaspreis­brem­se soll für Indus­trie­un­ter­neh­men im Januar, für priva­te Haushal­te und kleine Firmen möglichst ab März, spätes­tens ab April kommen. Laut Unions­frak­ti­ons­vi­ze Jens Spahn ist das zu spät.

In der Debat­te um einen Start­ter­min für die Gaspreis­brem­se hat die Union erneut Druck gemacht. Es gehe darum, Bürge­rin­nen und Bürgern, aber auch Unter­neh­men eine Brücke durch den Winter zu bauen, sagte Unions­frak­ti­ons­vi­ze Jens Spahn (CDU) am Montag im ARD-«Morgenmagazin».

«Eine Winter-Brücke, die erst im März kommt, macht offen­kun­dig keinen Sinn.» Es gebe zwar seit zwei Wochen die Vorschlä­ge der Gaskom­mis­si­on, aber bis heute sei unklar, was die Bundes­re­gie­rung davon umset­zen werde.

Einmal­zah­lung im Dezem­ber vorgeschlagen

Die von der Bundes­re­gie­rung einge­setz­te Exper­ten­kom­mis­si­on h