Zu seinen Kundin­nen zählten Gloria Fürstin von Thurn und Taxis oder Claudia Pechstein. Jetzt ist der Starfri­seur Gerhard Meir gestor­ben.

Er habe noch am Donners­tag in seinem Salon gearbei­tet. Die Ursache seines Todes blieb erst einmal unklar. Zuvor hatten mehre­re Medien über den Tod berich­tet.

Meir hatte ein schil­lern­des Leben geführt, zahlrei­che Promi­nen­te frisiert und war auf diver­sen roten Teppi­chen und Chari­ty-Veran­stal­tun­gen unter­wegs gewesen. Unter anderem war er seiner­zeit für die Punk-Frisu­ren von Gloria Fürstin von Thurn und Taxis verant­wort­lich sowie für die Hochzeits­fri­sur ihrer Tochter Maria There­sia — mit Kamm in der Sakko­ta­sche («für den Notfall­ein­satz»). Eisschnell­lauf-Olympia­sie­ge­rin und ‑Weltmeis­te­rin Claudia Pechstein verpass­te er 2004 pinke Sträh­nen. Aber auch in der ARD-Talkshow «Sabine Chris­ti­an­sen» disku­tier­te er im Jahr 2008 mal in einer Runde zum Motto «Rauchen auf der Kippe?».

2007 hatte Meir seine Lebens­part­ner­schaft mit seinem rund 13 Jahre jünge­ren Partner und Kolle­gen Peter Safarik von einem Notar beurkun­den lassen. «Ich hatte drei große Lieben, aber jetzt bin ich angekom­men», sagte er später der «Bunten». Sein Partner sei das Schöns­te, «was mir von oben geschenkt wurde». Doch die Bezie­hung ging in die Brüche. Der «Bild» sagte Meir 2018 über die Liebe: «Das Thema ist abgehakt. Ich möchte keinen Mann mehr. Eine Bezie­hung ist mir zu kompli­ziert gewor­den, viel zu anstren­gend. Ich bin gern allein.»