Sebas­ti­an Vettel eilte zwischen den Stell­wän­den im Fahrer­la­ger von Austin zu Helmut Marko, dem langjäh­ri­gen Wegbe­glei­ter und Vertrau­ens­men­schen von Dietrich Mateschitz. Ein paar Worte, in beiden Gesich­tern die Trauer über die Nachricht zu dem Menschen, der nicht nur ihren Werde­gang in der Formel 1 maßgeb­lich mitge­prägt hat.

Mateschitz habe geschafft, «wovon andere nicht gedacht hätten, dass es möglich ist — egal in welcher Hinsicht. Jetzt ist es ein großer Schock für alle, die ihn auf diesem Weg beglei­tet haben», sagte Vettel.

2005 stieg Mateschitz mit dem eigenen Team ein, natür­lich hieß es Red Bull. 2006 kam der italie­ni­sche Ableger Toro Rosso dazu. Vettel feier­te im Toro Rosso seinen ersten Sieg, im Red Bull seinen ersten WM-Triumph.

Und auch der Weg von Max Verstap­pen führte via Toro Rosso zu Red Bull — und auf den WM-Thron. «Ohne ihn würde ich jetzt hier nicht sitzen», sagte der Nieder­län­der ergrif­fen, dankbar und traurig. Die Erfol­ge von Red Bull seien allein Mateschitz’ Verdienst, beton­te Ma