WASHINGTON (dpa) — In Mar-a-Lago beschlag­nahmt das FBI mehre­re Dokumen­te der höchs­ten Geheim­hal­tungs­stu­fe — laut US-Medien geht es darin mögli­cher­wei­se um Atomwaf­fen. Trump kriti­siert die Razzia als politisch motiviert.

Bei der Durch­su­chung des Anwesens des ehema­li­gen US-Präsi­den­ten Donald Trump in Flori­da hat die Bundes­po­li­zei FBI mehre­re streng gehei­me Dokumen­te beschlag­nahmt. Das geht aus der Quittung der beschlag­nahm­ten Gegen­stän­de hervor, die ein Gericht im US-Bundes­staat Flori­da gemein­sam mit dem Durch­su­chungs­be­fehl auf Antrag von US-Justiz­mi­nis­ter Merrick Garland veröffentlichte.

Trump hatte zuvor auf dem von ihm mitbe­grün­de­ten sozia­len Netzwerk Truth Social geschrie­ben, alle Dokumen­te seien freige­ge­ben worden, die Geheim­hal­tung sei also aufge­ho­ben worden.

Der FBI-Liste zufol­ge fanden die Agenten in Trumps Anwesen Mar-a-Lago einen Satz Dokumen­te der Geheim­hal­tungs­stu­fe «Top Secret/SCI», die streng geheim sind und nur in beson­de­ren Regie­rungs­ein­rich­tun­gen einge­se­hen werden dürfen. Vier Sätze waren als «Top Secret» («streng geheim») einge­stuft, drei weite­re als «geheim», die verblie­be­nen drei als «vertrau­lich». Die «Washing­ton Post» berich­te­te, das FBI habe auch Geheim­do­ku­men­te über Atomwaf­fen gesucht.

Außer­dem beschlag­nahm­ten die Agenten der Liste zufol­ge unter anderem zahlrei­che Kisten, einen Gnaden­er­lass für den Trump-Vertrau­ten Roger Stone, nicht näher bezeich­ne­te Infor­ma­tio­nen zum «Präsi­den­ten Frank­reichs» und zwei Fotoal­ben. Zu den Inhal­ten der Dokumen­te geht aus den