Die Corona-Krise stellt auch die Bestat­ter in Bayern und deutsch­land­weit vor große Heraus­for­de­run­gen. Das liegt nicht nur an der hohen Zahl der Toten, wie der Chef des bayeri­schen Bestat­ter­ver­bands sagt.

Der Bestat­ter­ver­band fordert schnel­le Corona-Impfun­gen für Bestat­ter und Mitar­bei­ter in Krema­to­ri­en. Bislang seien diese in keiner der Gruppen vorge­se­hen, die in Deutsch­land jetzt beson­ders schnell geimpft werden sollen. «Viele Kolle­gen berich­ten mir von ihrer Sorge, sich beim Umgang mit den Verstor­be­nen oder deren Angehö­ri­gen anzuste­cken», sagte der Vizeprä­si­dent des Bundes­ver­ban­des Deutscher Bestat­ter und Vorsit­zen­der des Bestat­ter­ver­ban­des Bayern, Ralf Michal, der Deutschen Presse-Agentur in München. «Diese Sorge halten wir für sehr begrün­det und brauchen deshalb dringend die Priori­tät bei den Impfungen.»

Derzeit kämen «unüber­schau­ba­re Risiken auf die Bestat­ter in Deutsch­land» zu, sagte Michal. Als Beispie­le nannte er, dass infizier­te Verstor­be­ne nicht gekenn­zeich­net werden und aus dem Umfeld von an oder mit Corona gestor­be­nen Menschen eine Gefahr ausge­he. «Insbe­son­de­re von unerkannt infizier­ten Angehö­ri­gen und Mitar­bei­tern von Einrich­tun­gen wie Alten­hei­