Kürnbach — Am Sonntag, 6. Septem­ber, von 10 bis 16 Uhr, können sich die Besuche­rin­nen und Besucher im Oberschwä­bi­schen Museums­dorf Kürnbach auf Vorfüh­run­gen und Führun­gen rund um das Thema Holz freuen. Außer­dem ist Bernhard „Barny“ Bitter­wolf, Mundart­künst­ler und Multi­in­stru­men­ta­list, zu Besuch im Museums­dorf.

Die Museums-Zimmer­män­ner zeigen den Besuche­rin­nen und Besuchern, wie ohne Maschi­nen und nur mit Handar­beit aus einem Stück Holz ein Balken wird. Auch Drechs­ler und Schnit­zer stellen am Sonntag im Museums­dorf ihre Kunst- und Finger­fer­tig­keit unter Beweis. Die Kinder können selbst Hand anlegen und sich mit dem Werkstoff vertraut machen: mit dem Förder­ver­ein basteln sie Nagel­bil­der aus Holz. Und wer kunst­vol­le Holzfi­gu­ren für Zuhau­se sucht, wird am Stand von Franz Fiesel sicher fündig werden.

Führung: Bau von Fachwerk­häu­sern

Alfred Leuthold kennt das Museums­dorf wie seine Westen­ta­sche: der Zimmer­er­meis­ter aus Bad Schus­sen­ried half maßgeb­lich, die histo­ri­schen Gebäu­de des Museums­dorfs nach ihrem Abbau andern­orts in Kürnbach wieder zu errich­ten. In seinen Führun­gen am Sonntag, 6. Septem­ber, berich­tet er von der Arbeit als Zimmer­mann und wie ein Fachwerk­ge­bäu­de konstru­iert wird. Die Führun­gen begin­nen um 11 und 14 Uhr und dauern etwa eine Stunde. Für die Führun­gen wird um Anmel­dung gebeten: bequem auf der Homepage des Museums­dorfs (www.Museumsdorf-Kürnbach.de) oder unter 07351 52–6784.

Mundart aus dem Stegreif

Barny Bitter­wolf plant für diesen Tag einen Ausflug ins Museums­dorf – mit seinem Akkor­de­on. Der „oberschwä­bi­sche Barde“ wird damit zu verschie­de­nen Zeiten an unter­schied­li­chen Ecken des Museums­dorfs aufspie­len und ganz neben­bei die wichtigs­ten oberschwä­bi­schen Mundart-Dichter und ‑Akteu­re der vergan­ge­nen 200 Jahre vorstel­len und rezitie­ren. Mundart als „Dorfstra­ßen­kunst“!

Auch für das leibli­che Wohl ist bestens gesorgt: der Musems­bä­cker holt Denne­te und andere lecke­re Backwa­ren aus dem histo­ri­schen Backhäus­le, Schupf­nu­del- und Kässpätz­le-Liebha­ber und ‑Liebha­be­rin­nen kommen am Stand von Herbert Dressel auf ihre Kosten und die Kürnba­cher Vesper­stu­be bietet schwä­bi­sche Köstlich­kei­ten an.